Start Blog

So integrieren Sie den Bachlauf ideal in den Garten

Mit einem Bachlauf im Gartenbereich schaffen Sie eine neue Atmosphäre. Verläuft dieser in der Nähe Ihrer Terrasse, genießen Sie zuhause die Bewegung und Idylle am Wasser zum Ausspannen vom Alltag.

Nachfolgend finden Sie Tipps, wie man den Bachlauf in den vorhandenen Garten integriert.

Die Anlage des Bachlaufes

Eine Gartenanlage mit Wasserläufen und einer optimalen Teichanlage muss gut durchdacht und geplant werden. Dann erzeugt sie ein schönes harmonisches Bild. Bereits ein geringes Gefälle von zwei oder drei Zentimeter Höhenunterschied pro laufender Meter reicht für einen Bachlauf aus, damit das Wasser ruhig fließen kann.

Wünschen Sie die Nachbildung eines Gebirgsbaches, sollten Sie eine Möglichkeit auf Ihrem Gelände suchen, um die Anlage deutlich steiler zu gestalten. So kann das Wasser in höherem Tempo über angelegte Felsstufen stürzen. Haben Sie allerdings keine Möglichkeit, große Gefällunterschiede einzubauen, lässt sich oft das gewonnene Erdreich während dem Ausheben des Gartenteiches für einen Wall nutzen.

Planen Sie Pflanznischen ein

Planen Sie nach Möglichkeit einige Windungen und Miniwasserfälle ein. Sie erzeugen mit der Neugestaltung einen interessanten neuen Charakter Ihres Grundstückes. Seitliche Pflanznischen und Ausbuchtungen können optimal gestaltet werden.

Eine Beratung und Ausführung durch einen professionellen Gartenbaubetrieb ist in der Regel zu empfehlen. Diese Unternehmen sind mit entsprechenden Maschinen und einem Fuhrpark ausgestattet.

Holen Sie vor Beginn der Arbeiten ein detailliertes Angebot ein. Damit machen Sie sich ein genaues Bild über die entstehenden Kosten.

Teichfolien

Für das Anlegen und Abdichten eines Bachbettes wird häufig eine Teichfolie verwendet. Ideal hierfür sind lange, schmale Folienbahnen. Bei rechtzeitiger Planung finden Sie im Gartenfachhandel günstige Reststücke breiter Rollenware.

Um nach Möglichkeit kein Wasser an das angrenzende Erdreich zu verlieren, muss der Folienrand an beiden Seiten korrekt nach oben gezogen werden.

Bachlaufschalen als Alternative

Als einfache Alternative zur Folienverwendung dienen sogenannte Bachlaufschalen. Diese werden leicht überlappend von unten nach oben in eine geneigte Fläche am Teichrand gesetzt.

Mit der richtigen Technik kann der Wasserkreislauf zwischen Teich und der Bachquelle unterstützt werden. Für die Beratung im Fachhandel sind wichtige Eckdaten Ihres Baches wie Breite, Länge und Höhendifferenz wichtig.

Mit interessant angelegten Blütenpflanzen und Natursteinanlagen wird sich die Neuanlage harmonisch in die Umgebung einbinden. Die anfallenden Kosten für die Änderung der Gartenanlage lohnen sich.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Bachlauf in Garten integrieren - Tipps, wie Sie den Wasserlauf ideal einbinden

Pilze im Rasen entfernen – So gelingt es

0
Braune Flecken und Pilze im Rasen - So entfernt man sie

Kein wirklich schöner Anblick: Plötzlich wachsen Pilze im Rasen. Schon deshalb nicht, weil die Champignon ähnliche Pilze im Garten nicht essbar sind. Sie sind schnell zu erkennen, denn oft wachsen die Pilze kreisförmig in kleinen Gruppen.

In jedem Falle ist es wichtig, diese zu entfernen, bevor kleine Kinderhände oder der Familienhund sie als Nahrung ins Auge fassen.

Der Grund für Pilze im Rasen

Braune Flecken und Pilze im Rasen zeigen an, dass das natürliche Gleichgewicht gestört ist. Pilzkrankheiten sind vielfältig und zeigen sich in unterschiedlicher Art. Entscheidend für das Auftreten von Pilzen im Rasen ist lang anhaltende Feuchtigkeit. Anfänglich sind es braune Flecken und kleine Pilze, die sich im Laufe der Zeit vermehren. Ein weiterer Grund für Pilze im Rasen kann eine zu hohe Stickstoffgabe im Herbst sein.

Achten Sie beim Rasen mähen darauf, dass der Schnitt nicht zu kurz ausfällt und vertikutieren Sie Ihre Rasenflächen ein- bis zweimal im Jahr. Denn verdichtete Böden sind eine weitere Ursache für braune Flecken und Pilze.

Braune Flecken und Pilze im Rasen des eigenen Gartens - Tipps, wie man sie entfernt

Maßnahmen gegen die Pilze im Rasen

Chemie gegen Pilze im Rasen sollte die letzte Option sein, die Sie wählen. Wichtig ist eine optimale Versorgung des Rasens mit Dünger. Ideal ist die Versorgung mit einem speziellen Rasendünger, der Boden und Grashalme beim Kampf gegen die Pilze unterstützt.

Langzeitdünger sind ideal, auch eine Gabe im Herbst sollte Pilze im Garten gar nicht erst wachsen lassen. Vor der letzten Herbstdüngung achten Sie auf eine Pause von wenigstens sechs Wochen. Denn zu viel Stickstoff kann verantwortlich dafür sein, dass sich die braunen Flecken und Pilze bilden. Kalium im Herbst ist die bessere Lösung.

Sie sehen, bei guter Pflege ist Chemie gar nicht notwendig.

Ohne Dünger gegen Pilze im Rasen vorgehen

Champignon ähnliche Pilze im Garten können Sie auf die biologische Weise entfernen. Dabei werden die kompletten Pilze ausgestochen. Verwenden Sie am besten einen Spaten, denn einfaches Abschneiden kann dafür sorgen, dass sich noch mehr braune Flecken und Pilze bilden. Achten Sie darauf, möglichst den kompletten Pilz auzustechen, damit diese nicht mehr nachwachsen.

Sollten sich dennoch zu viele Pilze im Rasen befinden oder andere Methoden keinen Erfolg haben, können Sie spezielle Dünger verwenden. Dabei handelt es sich um Fungizide, die zur Beseitigung von Pilzen konzipiert sind. Verwenden Sie solche Mittel nur im Ausnahmefall und sparsam. Denn auch Tiere und Insekten sind bei Chemie gegen Pilze im Rasen betroffen.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

So entfernst Du braune Flecken und Pilze im Rasen aus deinem Garten

Rasen anlegen – So klappt es mit dem satten Grün

0
Rasen anlegen Anleitung - So klappt es mit dem satten Grün

Ein dichter und gesunder Rasen ist das Herzstück eines jeden Gartens. Allerdings muss er im Laufe der Zeit so einiges aushalten: ruppige Witterung, herumtollende Kinder oder Feiern im Garten strapazieren das Grün. Damit die Rasenfläche den Belastungen des Alltags standhält, bedarf es einer ausreichenden Vorbereitung beim Anlegen des Rasens.

Rasen anlegen – Die Auswahl des Saatgutes

Rasen ist nicht gleich Rasen. Es gibt viele unterschiedliche Sorten, die alle anderen Anforderungen entsprechen. Wird der Rasen als Spielfläche für Kinder oder Tiere genutzt? Liegt er eher schattig oder in der prallen Sonne? Wie groß ist die zu begrünende Fläche? Diese Faktoren und Weitere spielen bei der Wahl des passenden Saatgutes eine Rolle.

Folgende Sorten eignen sich für nahezu jeden Garten:

Rotschwingel: Ein ziemlich anspruchsloser Rasen, der auch kaltes Klima schadlos übersteht. Er verträgt Schatten, bevorzugt aber sonnige Plätzchen. Sein Wachstum ist besonders dicht.

Wiesenrispe: Ein absolut winterfester Rasen, der aus diesem Grund häufig in Berglagen vorzufinden ist. Der Rasen übersteht auch stärkere Belastungen problemlos.

Deutsches Weidelgras: Ein recht anspruchsloser Rasen mit schneller Regeneration. Er verträgt dank guter Verwurzelung kurzzeitige Trockenheit. Vorteilhaft ist die besonders schnelle Keimung und ein rascher Wuchs.

Der richtige Boden ist notwendig, damit der neu angelegte Rasen richtig schön wachsen kann

Rasen anlegen – Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat

Hierzulande erfolgt die Aussaat vom Frühjahr bis in den Herbst. Erfolgt die Aussaat im Sommer, benötigt der Rasen eine vermehrte Pflege. Wird die Saat zu früh ausgestreut, bleibt wegen einer zu niedrigen Bodentemperatur womöglich die Keimung aus. Die Bodentemperatur muss hierfür mindestens konstante 5 Grad Celsius betragen.

Grundsätzlich keimt die Saat besser in warmen Böden. Ein gutes Ergebnis lässt sich bei der Aussaat zwischen April und Mai erzielen, da die Temperaturen mild sind und feuchte Witterungsverhältnisse vorherrschen.

Rasen anlegen – Ein fruchtbarer Boden sorgt für einen dichten Rasen

Neben dem Wetter und der Auswahl des Saatgutes hat auch der vorliegende Boden einen Einfluss auf das Ergebnis. Der Mutterboden, die fruchtbare Schicht des Bodens, sollte im Optimum eine Dicke von 20 Zentimetern vorweisen. Tonhaltige Böden können besonders viel Wasser speichern.

Damit der Boden nicht überwässert, kann der Boden mit etwas Quarzsand gelockert werden. Neigt der Boden zu Trockenheit, so eignet sich die Untermischung von Humus.

Rasen anlegen - So klappt es mit dem satten Grün

Anleitung zum Anlegen eines neuen Rasens

1. Vorbereitung des Bodens

Damit die Keimlinge optimal im Boden keimen können, muss zuvor eine ordentliche Aufbereitung erfolgen. Unkraut, Wurzeln und Steine müssen aus dem Boden entfernt werden. Der glatt geharkte Boden darf nun eine Woche ruhen.

2. Düngung

Mit speziellem Dünger lässt sich der Boden optimal auf die Aussaat vorbereiten. Die Keimlinge benötigen gerade in ihrer Startphase eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Manche Hersteller mischen den Dünger zum Saatgut. In diesem Fall ist das zusätzliche Düngen nicht nötig.

3. Aussaat

Die Aussaat sollte bei Windstille erfolgen. Gleichmäßig wird das Saatgut auf den Boden gestreut. Streuhilfen können die Aussaat der Samen erleichtern. Die Saat muss nach der Aussaat vorsichtig mit einer Harke in den Boden eingearbeitet werden. Dies verhindert das Verwehen oder die Austrocknung der Saat. Mit einer Walze lässt sich der Boden anschließend leicht andrücken.

4. Bewässerung der Saat

Damit die Samen keimen können, muss der Boden konstant feucht gehalten werden. Über drei bis vier Wochen darf der Boden nicht austrocknen, da das Saatgut sonst seine Keimfähigkeit verliert. Zur Bewässerung eignet sich eine feine Brause mit besonders kleinen Tropfen, da die Keimlinge besonders empfindlich sind.

5. Erste Kürzung

Sind die Samen erfolgreich gekeimt und haben sie eine Größe von etwa 10 Zentimetern erreicht, so kann der erste Schnitt erfolgen. Der Rasen sollte zunächst vorsichtig auf 7 Zentimeter gekürzt werden. Nach und nach kann der Rasen auf eine Höhe von ungefähr 5 Zentimetern zugeschnitten werden.

Mehrere leichte Rückschnitte sind schonender für den Rasen als ein radikaler Rückschnitt. Pro Rückschnitt darf die Halmlänge um maximal ein Drittel reduziert werden.

6. Nachbehandlung des Rasens

Damit der Rasen ordentlich wachsen kann, benötigt er diverse Nährstoffe. Die Überreste der Pflanzen wandeln sich nach dem Mähen in wertvollen Dünger um. Entfernt man diese Reste, unterbricht man den Zyklus. Mit der Zeit gehen dem Boden wichtige Nährstoffe verloren. Dieser Mangel muss durch eine ausreichende Düngung ausgeglichen werden. Die erste Düngung des Bodens sollte nach etwa 12 Wochen erfolgen.

Gedüngt werden sollte der Rasen grundsätzlich nur im Frühjahr bis Ende Herbst. Sind die Temperaturen noch zu niedrig, kann die Düngung den Rasen schädigen. Die Bodentemperatur sollte bei der Düngung mindestens 10 Grad Celsius betragen.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Anleitung zum Rasen anlegen - So gelingt auch dir das satte Grün im Garten

Wollläuse bekämpfen – So wird man Schmierläuse los

0
Wollläuse bekämpfen – So wird man Schmierläuse los

„Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können“ – dieses Zitat gilt auch für die Schädlingsbekämpfung im Garten und im Haus. Wer schon mal den Kampf mit Wollläusen aufgenommen hat, der weiß, dass es sich bei den Schädlingen um hartnäckige Gegner handeln kann.

Aber woran genau kann man Wollläuse erkennen und wie lassen sich die Pflanzen vor einem Befall schützen? Welche Möglichkeiten gibt es, um Woll- und Schmierläuse effektiv zu bekämpfen? Diesen Fragen gehen wir in den folgenden Zeilen auf den Grund!

Allgemeines zu Wollläusen

Bei Wollläusen, die auch als Schmierläuse oder Wurzelläuse bezeichnet werden, handelt es sich um Schädlinge, die zur Familie der Blattläuse gehören. Es gibt rund 1000 bekannte Arten von Wollläusen und die Tierchen, die eine Größe zwischen einem und zwölf Millimeter erreichen, kommen weltweit vor. In Mitteleuropa gehört die Zitrusschmierlaus (Planococcus citri) sowie die Langschwänzige Schmierlaus (Pseudococcus longispinus) zu den häufigsten Arten.

Wollläuse sind dazu in der Lage, sich eingeschlechtlich zu vermehren, sodass deutlich mehr weibliche Tiere vorkommen, als männliche. Die Weibchen können etwa 600 Eier in zwei Monaten legen, wobei die Gelege sich in der Regel an den Blättern oder im Substrat befinden, sodass sie häufig erstmal übersehen werden. Darüber hinaus sind sie gut gegen chemische und physikalische Einflüsse geschützt, weil sie mit einer wachsartigen Ummantelung versehen sind.

Wollläuse - auch Schmierläuse genannt - sind kleine weiße Schädlinge

Die ersten Larven schlüpfen dann nach rund 10 Tagen und können sich rasend schnell vermehren. Spätestens jetzt müssen dringend Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Wolllaus: So erkennen Sie einen Befall frühzeitig

Wollläuse saugen an den Blättern, den Stängeln und sogar an den Wurzeln der Pflanzen und schädigen diese damit stark. Darüber hinaus scheiden Schmierläuse Gifte mit ihrem Speichel ab, wodurch die Wachstumsprozesse sowie die Vitalität der betroffenen Pflanzen beeinträchtigt wird. Ein Wollläuse-Befall lässt sich oft schnell erkennen, denn die Blätter der befallenen Pflanze färben sich gelb und rollen sich ein, bis sie schließlich komplett absterben. Oftmals führt ein starker Befall mit dem Schädling unweigerlich zum Tod der Pflanze, wenn nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden.

Die meisten Arten der kleinen Tierchen sehen aus als würden sie Härchen besitzen, allerdings handelt es sich bei diesem wollartigen Überzug um Wachs. Da das Wachs bei Bewegungen oder Wärme schmiert, werden Wollläuse oft auch als Schmierläuse bezeichnet. Kommen Wollläuse vorwiegend an den Wurzeln einer Pflanze vor, wird der Befall jedoch erst relativ spät entdeckt, da die Tierchen dann überwiegend unterirdisch leben. Wollläuse in der Wohnung sind jedoch keineswegs selten. Ist eine Topfpflanze von Schmierläusen befallen, erkennen Sie dies meist während des Umtopfens an weißen Schmierspuren an den Innenwänden der Töpfe.

Welche Pflanzen sind besonders oft von einem Wollläuse-Befall betroffen?

Wollläuse bevorzugen krautartige Pflanzen wie Korbblütler, Hülsenfrüchtler und Gräser. Aber auch Zierpflanzen wie Birkenfeigen und Gummibäume sind nicht selten von einem Befall betroffen. Zudem sind auch Wollläuse an Hortensien oder Wollläuse auf der Orchidee nicht selten. Yuccas, Kakteengewächse und Passionsblumen bleiben ebenso wenig verschont, sodass viele Betroffene auch Wollläuse auf der Palme feststellen müssen. Auch der beliebte Weihnachtsstern kann betroffen sein, wenn es zu Fehlern in der Pflege kam.

Schmierläuse sind kleine, weiße Schädlinge, die sich gerne auf Pflanzen und Bäumen vermehren

Hausmittel gegen Wollläuse – Schädlingsbekämpfungsmittel selbst herstellen

Sobald ein Befall mit Wollläusen erkannt wurde, ist eine sofortige Bekämpfung der Schädlinge notwendig. Ein selbstgemachtes Spritzmittel bietet sich als erste Möglichkeit an. Setzen Sie dazu einfach eine 2 prozentige Lösung aus Schmierseife und Wasser an. Lösen Sie am besten die Seife zunächst in warmem Wasser auf und lassen Sie die Lösung über Nacht durchziehen. Geben Sie am nächsten Tag etwa 200 Milliliter Spiritus auf jeweils einen Liter der Mischung und besprühen Sie anschließend damit die befallenen Pflanzen.

Es ist unbedingt notwendig, hier Schmierseife zu nutzen, da diese die Wachsschicht der Schmierläuse löst. Somit werden die Schädlinge schnell abgetötet. Wiederholen Sie die Behandlung etwa 5 mal (einmal täglich). Bei einem sehr starken Befall können Sie auch die Spiritusmenge auf bis zu 50% erhöhen oder die Schmierläuse mithilfe einer Zahnbürste mechanisch abbürsten.

Biologische Mittel, um Wollläuse bekämpfen zu können

Im Handel stehen unterschiedliche biologische Mittel zur Verfügung, mit denen sich Schädlinge gut bekämpfen lassen. Für Mensch und Pflanze sind diese in der richtigen Dosierung eher unbedenklich, können allerdings Wollläuse in einigen Fällen bekämpfen. Viele dieser Schädlingsbekämpfungsmittel wirken auf Basis von Paraffin: Die Schädlinge werden eingehüllt und trocknen schließlich aus. Durch die Wachsschicht der Schmierläuse wirken viele dieser Mittel allerdings nur bedingt.

Schmierläuse bekämpfen: Effektiv einem Befall vorbeugen

Werden Pflanzen in einer Monokultur angebaut, vermehren sich Schädlinge in der Regel rasend schnell. Dementsprechend ist es wichtig, dass in der Umgebung eine biologische Vielfalt anzutreffen ist. Nur verschiedene Pflanzen können den natürlichen Feinden von Schädlingen ein geeignetes Zuhause bieten.

Gegen Schmierläuse sind Marienkäfer, Schlupfwespen und Florfliegen die effektivsten Nützlinge, Es ist deshalb ratsam, dass den natürlichen Fressfeinden der Wolllaus eine geeignete Heimat geboten wird, indem eine große biologische Vielfalt im Garten geboten ist. Zwischen Gemüse und Obst sollten Sie also auch Sträucher, Kräuter oder Blumen pflanzen. Unter anderem zählen viele schöne nützliche Pflanzen dazu, wie Tagetes, Ringelblumen und Mohnblumen.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Schmierläuse bekämpfen - So wirst Du Wollläuse wieder los

Warum fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen?

0
Warum fallen Blätter von den Bäumen - Wir verraten es Ihnen

Jedes Jahr sieht man das gleiche Spiel: Wenn es kälter wird, färben sich die Blätter und die Laubbäume verlieren ihre Blätter. Aber warum passiert dies überhaupt?

Dieser Frage gehen wir in den nachfolgenden Zeilen auf den Grund.

Was sind die Aufgaben der Blätter?

Bäume verlieren Ihre Blätter nicht etwa, weil die Blätter alt geworden sind und der Wind so stark an ihnen gezerrt hat. Viel mehr möchte der Baum sich damit schützen.

Im Frühjahr und im Sommer haben die Blätter eine sehr wichtige Aufgabe, sie versorgen den Baum mit Nährstoffen. So wie auch wir Essen und Trinken zu uns nehmen müssen. Diese Nährstoffe produzieren die Bäume aus der Luft, dem Wasser, dem Sonnenlicht und den Mineralien. Wasser und Mineralien werden über die Wurzeln aus dem Boden gesogen und über den Stamm und die Äste bis hin zu den Blättern transportiert.

Im Herbst fallen die Blätter von den Bäumen - Aber wieso ist das überhaupt so?

Mit seinen Blättern atmet der Baum auch, denn jedes Blatt hat winzige kleiner Löcher. Durch diese Öffnungen wird auch ein Teil des Wassers als Wasserdampf wieder abgegeben. Ganz so, wie wenn zu Hause der Topf mit dem Wasser kocht – nur das der Wasserdampf vom Baum nicht heiß ist und man ihn nicht sieht.

Warum verliert der Baum seine Blätter?

Im Herbst bereitet sich der Baum auf eine Art Winterschlaf vor, denn er hat im Frühjahr und im Sommer genügend Nahrung angesammelt. Bevor jetzt aber die kalten Tage kommen, schützt sich der Baum: Er verschließt (verkorkt) die Löcher an den Blattstielen, durch das im Frühjahr und im Sommer das Wasser gepumpt wurde.

Das Blatt trocknet nun aus und fällt ab. Die Amerikaner nennen den Herbst deswegen auch fall. Würde der Baum sich so nicht schützen, dann würden die Blätter weiterhin Wasserdampf abgeben und im Winter – wenn der Boden gefroren ist und kein Wasser mehr an die Wurzeln abgeben kann – austrocknen und absterben.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Warum fallen Blätter von den Bäumen - Wir verraten dir, wieso es im Herbst Laub gibt

Maden in der Mülltonne – Maden entfernen und vorbeugen

0
Maden in der Mülltonne – Maden entfernen und vorbeugen

Maden in der Biotonne entstehen, wenn offenliegende Lebensmittel oder Bioabfälle in der Tonne sind. Die Maden legen darin ihre Eier ab, was innerhalb von wenigen Tagen zum Schlüpfen vom Nachwuchs führt.

Maden können aber auch in der Mülltonne sein. Damit die Eier erst gar nicht abgelegt werden können, sollte der Deckel der Tonne richtig schließen. Tierreste wie Wurst oder Fleischabfälle sollten dabei extra verpackt werden.

Maden in der Mülltonne – so verschwinden sie

Maden im Hausmüll sind gerade im Sommer keine Seltenheit. Bei den weißen Würmchen handelt es sich um Larven von Schmeißfliegen. Die Eier werden gerne auf Essensresten abgelegt, was gerade im Sommer – wenn es warm ist – dazu führt, dass sie nach 24 Stunden schlüpfen. Bei einer Temperatur von 25 Grad verkürzt sich diese Zeit auf 12 Stunden.

Sichtet man Maden in den Mülltonnen, so sollte man dafür sorgen, dass sie schnell wieder verschwinden. Besonders in der Biotonne sind sie reich vertreten. Aber nicht nur dort, auch in der Restmülltonne finden Maden genug Nahrung und fühlen sich dort ausgesprochen wohl.

Mit Hausmitteln den Maden an den Kragen

Insektensprays oder Hexal-Vetyl-Puder sind chemische Mittel, die nicht bedenkenlos eingesetzt werden sollen. Aber mit Hausmitteln verschwinden die Maden ebenfalls. So kann mit einer Mischung aus Essigessenz und Wasser verhindert werden, dass die Eier abgelegt werden. Sind die Maden bereits da, so vertreibt der Geruch von Essig die Fliegen, so dass die Eier nicht abgelegt werden können.

Restmülltonne und Biotonne sollte öfter gereinigt werden, um Maden vorzubeugen

Pfefferwasser ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Maden zu vertreiben. Es sollte dafür ein Liter Wasser mit einem Esslöffel Pfeffer aufgekocht und danach abgekühlt werden. Danach Umfüllen in eine Sprühflasche und die Maden damit kräftig einsprühen.

Branntkalk ist ein sehr aggressives Mittel, das sogar ätzen wird. Der Umgang sollte da vorsichtig sein, gegebenenfalls empfiehlt es sich sogar, Schutzkleidung zu tragen. Der Kalk darf aber nicht bei Metall-Tonnen genutzt werden. Der Branntkalk kann man direkt auf Maden oder mit Wasser mischen und direkt in die Mülltonne geben.

Vorbeugende Maßnahmen bei Maden in der Biotonne / Mülltonne

Nach der Leerung der Tonne, sollte diese am besten mit einem Gartenschlauch abgespritzt werden. Danach mit Essigwasser ausspülen und auf den Kopf stellen, damit sie trocknet. Mit diesem Vorgang können sich keine Reste festsetzen. Auch stinkt der Müll, gerade im Sommer, nicht so stark. Außerdem vertreibt der Essig die Fliegen.

Wer in die Tonne Wurst und Käse oder Fleischabfälle gibt, der sollte diese Waren extra und gut verpacken. Fliegen können nicht durch diese Verpackungen dringen und können dann auch keine Eier ablegen. Sollte die Mülltonne nur halb voll sein, so sollte man sie dennoch an die Straße zum Entleeren stellen.

Wichtig ist auch der Stellplatz der Tonne. Neben der Möglichkeit, sie in einer Mülltonnenbox zu verstecken, sollte sie vor allem an einem schattigen Platz stehen. Damit verhindert wird der üble Geruch und der Abfall kann sich nicht so schnell zersetzen. Man kann den Boden der Mülltonne auch gut mit Katzenstreu oder Holzeinstreu füllen. So eine Schicht beugt der Geruchsbildung vor und hält den Abfall trocken.

Zu guter Letzt: Den Geruch von Lavendel, Essig oder Teebaumöl können sie gar nicht leiden. Ein hilfreicher Tipp ist daher, Tücher damit zu befeuchten und von Innen gegen den Deckel zu kleben.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Maden aus der Biotonne entfernen und neuen Maden vorbeugen - So gelingt es

Pflanzen in der Nähe eines Baumes – Was muss beachtet werden

0
Wenn Sie Pflanzen in der Nähe von einem Baum oder Baumstumpf einsetzen möchten, gilt es einiges zu beachten

Die Stelle innerhalb des Wurzelbereichs eines Baumes führt oftmals ein regelrechtes Schattendasein, da hier nichts so richtig gedeihen will – selbst der Rasen wächst hier meist nur ganz spärlich. Mit etwas Engagement lässt sich solch ein tristes Fleckchen jedoch in eine gründende und blühende Szenerie verwandeln.

Bei tief wurzelnden Bäumen, wie zum Beispiel Kiefer, Eiche, Lärche, Apfelbaum oder Vogelbeere geht das im Allgemeinen recht einfach, denn bei ihnen sind die obersten Bodenschichten kaum von Wurzeln durchzogen. Wasser und Nährstoffe holen die Bäume aus tiefer liegenden Schichten, weshalb sie für die Pflanzen in unmittelbarer Nähe quasi keine Konkurrenz darstellen.

Schwieriger wird es allerdings unter flach wurzelnden Bäumen, zu denen beispielsweise Birke, Fichte, Weide sowie Feld- und Spitzahorn zählen. Unter diesen Bäumen herrscht natürlich enormer Wurzeldruck und Kampf um die Nährstoffe. Jedoch lassen sich auch Stellen unter diesen Bäumen mit etwas Mühe trotzdem unterpflanzen.

Wichtige Tipps beim Pflanzen in der Nähe eines Baumes

Um den Boden gut auf die Bepflanzung vorzubereiten, sollte er gut aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Sofern der Boden recht stark durchwurzelt ist, macht Umgraben allerdings kaum Sinn, da hierbei die Baumwurzeln nur verletzt werden würden.

Ein Baum oder alter Baumstumpf kann durch Pflanzen ideal in das Gesamtbild eingeschlossen werden

Stattdessen sollten mit dem Spaten, einer Kralle oder einem Dreizink vorsichtig größere Lücken zwischen den Wurzeln gesucht werden. Hier können nun etwa fünf Zentimeter Komposterde oder Laubhumus gestreut werden, um eine feinkrümelige, gute Basis zu schaffen. Keinesfalls darf die Erde über den Baumwurzeln jedoch höher aufgeschüttet werden, denn dies nehmen zahlreiche Bäume schnell übel.

Anschließend werden Löcher ausgehoben und die Pflanzen eingesetzt, nachdem sich deren Wurzeln in einem Wasserbad gut vollsaugen konnten. Nach dem Einsetzen werden die Löcher nun mit Erde aufgefüllt, festgetreten und bewässert. Um Unkraut zu unterdrücken und die Feuchtigkeit länger im Boden halten zu können, haben sich Holzhäcksel zum Überdecken des Standorts sehr bewährt.

Wann beginnt man mit dem Bepflanzen in Baumnähe?

Prinzipiell können Bäume das ganze Jahr über – außer bei Frost – unterpflanzt werden, wobei sich die idealsten Bedingungen im Spätsommer finden. Denn hier ist das Wachstum der Bäume größtenteils beendet und sie schnappen daher den neuen Pflanzen weniger Nährstoffe und Wasser weg. So können diese ungehindert Wurzeln bilden und sind im nächsten Frühling bestens für den Kampf mit den Bäumen um Wasser und Nährstoffe gewappnet.

In der Anfangszeit sollte dennoch die Bodenfeuchtigkeit regelmäßig kontrolliert werden. Denn zum einen entziehen die Bäume selbst im Herbst dem Boden noch viel Wasser, zum anderen schirmen die Baumkronen viel Niederschlag ab. Besonders im Frühling während des Austriebs, sowie in der hauptsächlichen Wachstumsphase der Bäume müssen die neuen Pflanzen öfter bewässert werden.

Sobald die Pflanzen sich etabliert haben, ist nur noch geringe Pflege notwendig. Im Herbst kann das Laub einfach liegen bleiben, da dieses nach seiner Zersetzung einen natürlichen Nährstoffschub sichert.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Pflanzen in der Nähe eines Baumes – Was muss beachtet werden

Kleingewächshäuser – der Beginn der Pflanzzeit

0
Kleingewächshäuser – Der richtige Boden und Erweiterungen durch Regale sorgen für tolle Ergebnisse

Bereits im Februar kribbelt es den passionierten Hobby-Gärtner in den Fingern. Wer lange im Garten aktiv sein möchten, hat mit einem Kleingewächshaus Gelegenheit dazu. Die Pflanzzeit lässt sich damit im Frühling und auch im Herbst nämlich verlängern. Selbst wenn es draußen frostig und kalt ist, können die ersten Samen ausgebracht werden. Und am Ende der Gartensaison können im Kleingewächshaus zahlreiche Nutzpflanzen über einen längeren Zeitraum weiter kultiviert werden.

Vorbereitung des Bodens – Sorgfalt ist hilfreich

Der Innenbereich eines Kleingewächshauses erwärmt sich durch die Sonneneinstrahlung relativ rasch. Dann können die Böden bearbeitet werden. Unkraut sollte gegebenenfalls entfernt werden.

Die Erde muss nun tiefgründig aufgelockert werden, nach Bedarf sollte hochwertiger Humus eingearbeitet werden. Dazu eignet sich gut gereifter Kompost aus dem eigenen Garten ebenso wie zugekaufte Humuserde. Es ist von Vorteil, die obere Erdschicht zu tauschen, sofern bereits Pilzerkrankungen oder Schädlinge im vergangenen Jahr festgestellt wurden.

Frühzeitiger Beginn der Pflanzzeit für Nutzpflanzen

Für die erste Aussaat schwanken die Termine je nach Region um einige Tage. Frühe Salate, Kohlrabi und Radieschen sind robust und können zeitig ausgesät werden. Ein plötzlicher Kälteeinbruch macht diesen Sorten wenig aus.

Wenn die Kälte allerdings anhält, sorgt das kleine Gewächshaus durch ein sogenanntes Schmelzfeuer für verträgliche Temperaturen, die den Pflanzen gefallen. Wenn allerdings zu viele Sonnenstunden auf das Häuschen einwirken, so sollte es mit Schattiernetzen abgedeckt und gut belüftet werden.

Hobby-Gärtner sollten einen Hitzestau, der zarten Pflänzchen schadet, vermeiden. Bleibt die Sonne länger aus, so schafft eine Zusatzbeleuchtung Abhilfe.

Das Kleingewächshaus geht auch in ganz klein - Minigewächshäuser sind ideal für Gärten mit wenig Platz
Das Gewächshaus geht auch in ganz klein – Minigewächshäuser sind ideal für Gärten mit wenig Platz

Anbaufläche im Kleingewächshaus aufrüsten

Natürlich ist die Fläche, die zum Kultivieren von Nutzpflanzen im Kleingewächshaus zur Verfügung steht, begrenzt. Allerdings lässt sich die Nutzfläche vergrößern, wenn die Höhe des Raumes genutzt wird. Passende Regale mit entsprechender Lichtbeflutung sowie Pflanzen-Ampeln und Hängesysteme schaffen zusätzlichen Platz für Pflanzen.

Zudem machen sich ein Pflanztisch, der rückenschonendes Arbeiten ermöglicht, sowie ein automatisches Bewässerungssystem sehr gut.

Planung der richtigen Pflanzzeit

Wer sein Kleingewächshaus im Frühling effektiv nutzen möchte, sollte die wichtigsten Termine für das Aussäen kennen.

Im Februar werden Nutzpflanzen wie Chili, Paprika und Knollensellerie ausgesät, da diese Gemüsearten eine längere Keimzeit haben. Kohl und Mangold fühlen sich in Kübeln wohl, aus denen die Pflanzen im April und Mai in den Garten umziehen können.

Die Pflanzzeit für Gurken, Zucchini und Bohnen beginnt dann im März. Schon bald können die Pflanzen umgesetzt werden und bringen in der Gartensaison gute Erträge.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Das Kleingewächshaus - der Beginn der Pflanzzeit in der richtigen Jahreszeit

Echeveria – Informationen zum Aussehen, Standort und Pflege

Die Echeverie, auch Echeveria agavoides, ist eine Sukkulente und zählt zu der Familie der Dickblattgewächse. Ursprünglich stammt die Pflanze aus felsigen und trockenen Gebieten in Südamerika, wie Mexiko oder auch Texas und Peru. Es gibt einige unterschiedliche Art der Echeverie, vor allem da im Handel mittlerweile hauptsächlich Hybriden und Zuchtkulturen zu finden sind.

Sie alle haben schöne Blätter, die gemeinsam zu einer Rosettenform angeordnet sind und daher wie eine einzige, große Blüte aussehen. Sie muss nur selten gegossen werden und ist äußerst pflegeleicht – dies macht sie auch zu einer beliebten Zimmerpflanze.

Das Aussehen der Echeveria

Die Echeverie wächst etwa 10 bis 15 cm in die Höhe und in die Breite. Die dickfleischigen Blätter sind rosettenförmig um eine stark gestauchte Sprossachse angeordnet und können Wasser speichern. Sie laufen bei den meisten Arten vorne spitz zusammen, obwohl es manche Hybriden mit vorne stark abgerundeten Blättern gibt.

Die Blätter sind meist grün und am Rande leicht rötlich gefärbt, manche Unterarten besitzen allerdings fast lilafarbene Blätter, genauso können die Grüntöne variieren.

Blüten zeigen sich bei der Echeverie etwa von März bis Juni in den Farben rosa bis gelb und orangerot. Sie hängen glockenförmig über.

Standort und Pflege der Echeveria

Die Echeverie ist pflegeleicht und übersteht problemlos auch mal zwei bis drei Wochen Trockenheit. Dies sollte allerdings nicht die Regel sein, etwa ein Mal pro Woche sollte sie mit Wasser versorgt werden. Hier lieber nicht zu viel gießen und stets darauf achten, nicht auf die Blätter zu gießen.

Die Echeveria gehört zu der Gruppe der Sukkulenten und wird umgeben von zahlreichen Blättern

Die Sukkulente braucht ganzjährig einen sonnigen Standort, bei warmen Temperaturen im Sommer kann sie ebenso gut nach draußen. Allerdings nur, solange sie an diesem Standort kein Regen abbekommt. Im Winter braucht es die Echeverie hingegen etwas kühler, dann kommt sie mit ca. 15 Grad aus. Frost sollte unbedingt vermieden werden.

Als Substrat eignet sich handelsübliches Kakteensubstrat, genauso wie ein Gemisch aus Blumenerde und Sand oder Kies. Hier ist wichtig auf eine Abflussmöglichkeit für überschüssiges Wasser zu achten, auf Staunässe reagiert die Echeverie nicht gut.

Vermehrung der Echeverie

Die Echeverie lässt sich auf unterschiedliche Weise leicht vermehren. Zum Einen bildet sie Tochterrosetten, die sich einfach umtopfen lassen. Dies geschieht aber erst ab einem gewissen Alter der Pflanze.

Auch durch Aussaat ist eine Vermehrung möglich, genauso wie durch Stecklinge. Dazu wird ein Blatt von der Rosette getrennt, am besten recht weit unten. Den Steckling kann man dann direkt in ein Gemisch aus Torf und Sand setzen und bei 18 bis 20 Grad bewurzeln lassen.

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Die Echeveria - Tipps zur Pflege und dem richtigen Standort

Rasen vertikutieren – Wann ist die beste Zeit?

0
Rasen vertikutieren - Wann ist die beste Zeit - Tipps zum Vertikutieren im Frühling, Sommer und Herbst

Zu Beginn einer neuen Gartensaison steht für viele Hobbygärtner auch die Pflege des Rasens im Mittelpunkt. Im Verlauf eines Jahres sammelt sich hier oft Moos und Rasenfilz an, was der Grünfläche quasi die Luft zum Atmen nimmt. Die Lösung für dieses Problem besteht gern darin, dass man den Rasen vertikutieren möchte. Hierbei werden unliebsames Gewächs und alte Gräserreste aus dem Boden gekämmt und der Rasen vertikal eingeschlitzt. Infolgedessen ist der Boden aufgelockert, der Rasen bekommt mehr Sauerstoff und wächst schneller.

Wann der beste Zeitpunkt für diese Rasenkur ist und wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie hier.

Rasen vertikutieren – Wann ist die beste Zeit?

Zieht man mit einer kleinen Harke probeweise über die Rasenfläche und findet Moospolster oder alte Mährückstände in den Zinken, oder sind Moosflächen bereits mit dem bloßen Auge sichtbar, ist die Frage, wann man Rasen vertikutieren sollte, beantwortet.

Generell gilt: Der Rasen kann vom Frühjahr bis in den Herbst hinein vertikutiert werden. Je nach Jahreszeit gilt es hierbei aber ein paar Besonderheiten zu beachten. Stellen Sie grundsätzlich sicher, dass Ihr Vertikutierer so eingestellt ist, dass er den Boden nicht tiefer als 2 – 3mm einschlitzt. Sollten Sie Ihren Rasen einige Jahre nicht behandelt haben, oder neigt dieser zu starker Moosbildung, empfiehlt es sich, nach dem Schachbrettmuster vorzugehen.

Hierbei wird der Rasen zur optimalen Belüftung zunächst in Längsrichtung und anschließend nochmal in Querrichtung vertikutiert. Zur Frage wie oft man Rasen vertikutieren sollte, ist gerade bei Moosbelasteten Flächen ein- bis zweimal pro Jahr ein guter Richtwert.

Der fertig vertikutierte Rasen erholt sich nun und erstrahlt mit der richtigen Nachbereitung im neuen Glanz

Rasen vertikutieren im Frühling

  • Rasenpflege erst ab April beginnen, wenn das Rasenwachstum auch wieder eingesetzt hat. (Faustregel: stehen die Narzissen in voller Blüte, wächst auch der Rasen wieder)
  • Zunächst stickstoffhaltigen Dünger auf dem Rasen ausbringen und die Fläche in angemessen zeitlichem Abstand zweimal mähen
  • Anschließend den trockenen Rasen vertikutieren

Rasen vertikutieren im Sommer

  • Wenn der Rasen im Sommer intensiv genutzt und am meisten beansprucht wird, ist dies die ungünstigste Zeit zum vertikutieren
  • Frühjahr und Herbst bieten in diesen Fällen bessere Bedingungen zur Regeneration der Rasenfläche
  • Wer im Sommer seinen Rasen vertikutieren möchte, kann unseren Hinweisen zum Frühjahrsschnitt folgen

Rasen vertikutieren im Herbst

  • Das Rasen vertikutieren im Herbst eignet sich vor allem für stark beanspruchte oder zur Moosbildung neigende Flächen
  • Rasen vertikutieren am besten im September oder Oktober. So kann die Fläche sich bei noch milden Temperaturen erholen
  • Vor dem Vertikutieren den Rasen mähen (nicht kürzer als 2 Zentimeter)
  • Im Anschluss an das Vertikutieren einen Kalium-haltigen Herbstdünger ausbringen, der die Fläche für die kalte Jahreszeit stärkt

Nachbereitung: Säen, Düngen, Pflegen

Haben sich unsere Hinweise bisher auf das Rasen vertikutieren und düngen bezogen, so darf nicht vergessen werden, dass diese Rasenpflege auch einer gewissen Nachbereitung bedarf. Da die Ausdünnung und Schlitzung der Grünfläche diese stark beansprucht und der Prozess auch optisch seine Opfer fordert, muss man im Blick behalten, dass zum Rasen vertikutieren auch Nachsäen gehört.

Der Vertikutierer fördert oftmals viel Auswurf zutage. Die entfernten Moosreste können hierbei gegebenenfalls kahle Stellen hinterlassen. Gerade dunkle und feuchte Ecken des Rasens neigen zu verstärkter Moosbildung, sodass nach einer Runde Vertikutieren hier manchmal nicht viel von der Grünfläche bleibt.

Vertikutierter Rasen sieht nicht schön aus, erholt sich aber durch Nachsäen und Düngen schnell wieder, um dann besser also vorher auszusehen

Zunächst ist es wichtig, diese Abfallprodukte gründlich zu entfernen. Nutzen Sie eine Harke und entfernen den Auswurf, damit der Rasen bestmöglich von der Auflockerung profitiert. Auf hierbei entstandenen kahlen Stellen sollten Sie sofort Rasen nachsäen und diesen gut bewässern.

Eine allgemeine Bewässerung empfiehlt sich auch, wenn Sie sich erst im späten Mai oder Juni entscheiden, den Rasen zu vertikutieren. So wächst er schneller wieder nach.
Nach dem Vertikutieren können Sie zudem eine dünne Sandschicht (z.B. Bausand) auf ihrer Grünfläche ausbringen. Diese gewährleistet einen lockereren Boden und verbessert dessen Sauerstoffhaushalt.

Das Equipment muss passen

Abschließend möchten wir Ihnen aufzeigen, welches Equipment sich für Sie am besten zum Rasen vertikutieren eignet und dazu einige Unterschiede zwischen Elektro- und Benzinvertikutierer demonstrieren.

Benzin-Vertikutierer

  • Sinnvoll für große Rasenflächen
  • Kein störendes Stromkabel
  • Hohes Eigengewicht, welches selbst bei harten Böden eine ausreichende Belüftungstiefe gewährleistet

Elektro-Vertikutierer

  • Sinnvoll für kleine bis mittlere Rasenflächen
  • Achten sie auf eine ausreichende „Kraft“ des Geräts (>1200W), um auch bei härteren Böden ein gutes Ergebnis zu erzielen
  • Die Möglichkeit, das Gerät zu beschweren, ist wünschenswert um ein „Hoppeln“ des zu leichten Gerätes auf festen Böden zu vermeiden

Beitrag merken und auf Pinterest pinnen

Wann soll man den Rasen vertikutieren? Praxistipps zum Vertikutieren im Frühling, Sommer und Herbst

Weitere Beiträge