Maden in der Biotonne entstehen, wenn offenliegende Lebensmittel oder Bioabfälle in der Tonne sind. Die Maden legen darin ihre Eier ab, was innerhalb von wenigen Tagen zum Schlüpfen vom Nachwuchs führt.

Maden können aber auch in der Mülltonne sein. Damit die Eier erst gar nicht abgelegt werden können, sollte der Deckel der Tonne richtig schließen. Tierreste wie Wurst oder Fleischabfälle sollten dabei extra verpackt werden.

Maden in der Mülltonne – so verschwinden sie

Maden im Hausmüll sind gerade im Sommer keine Seltenheit. Bei den weißen Würmchen handelt es sich um Larven von Schmeißfliegen. Die Eier werden gerne auf Essensresten abgelegt, was gerade im Sommer – wenn es warm ist – dazu führt, dass sie nach 24 Stunden schlüpfen. Bei einer Temperatur von 25 Grad verkürzt sich diese Zeit auf 12 Stunden.

Sichtet man Maden in den Mülltonnen, so sollte man dafür sorgen, dass sie schnell wieder verschwinden. Besonders in der Biotonne sind sie reich vertreten. Aber nicht nur dort, auch in der Restmülltonne finden Maden genug Nahrung und fühlen sich dort ausgesprochen wohl.

Mit Hausmitteln den Maden an den Kragen

Insektensprays oder Hexal-Vetyl-Puder sind chemische Mittel, die nicht bedenkenlos eingesetzt werden sollen. Aber mit Hausmitteln verschwinden die Maden ebenfalls. So kann mit einer Mischung aus Essigessenz und Wasser verhindert werden, dass die Eier abgelegt werden. Sind die Maden bereits da, so vertreibt der Geruch von Essig die Fliegen, so dass die Eier nicht abgelegt werden können.

Restmülltonne und Biotonne sollte öfter gereinigt werden, um Maden vorzubeugen

Pfefferwasser ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Maden zu vertreiben. Es sollte dafür ein Liter Wasser mit einem Esslöffel Pfeffer aufgekocht und danach abgekühlt werden. Danach Umfüllen in eine Sprühflasche und die Maden damit kräftig einsprühen.

Branntkalk ist ein sehr aggressives Mittel, das sogar ätzen wird. Der Umgang sollte da vorsichtig sein, gegebenenfalls empfiehlt es sich sogar, Schutzkleidung zu tragen. Der Kalk darf aber nicht bei Metall-Tonnen genutzt werden. Der Branntkalk kann man direkt auf Maden oder mit Wasser mischen und direkt in die Mülltonne geben.

Vorbeugende Maßnahmen bei Maden in der Biotonne / Mülltonne

Nach der Leerung der Tonne, sollte diese am besten mit einem Gartenschlauch abgespritzt werden. Danach mit Essigwasser ausspülen und auf den Kopf stellen, damit sie trocknet. Mit diesem Vorgang können sich keine Reste festsetzen. Auch stinkt der Müll, gerade im Sommer, nicht so stark. Außerdem vertreibt der Essig die Fliegen.

Wer in die Tonne Wurst und Käse oder Fleischabfälle gibt, der sollte diese Waren extra und gut verpacken. Fliegen können nicht durch diese Verpackungen dringen und können dann auch keine Eier ablegen. Sollte die Mülltonne nur halb voll sein, so sollte man sie dennoch an die Straße zum Entleeren stellen.

Wichtig ist auch der Stellplatz der Tonne. Neben der Möglichkeit, sie in einer Mülltonnenbox zu verstecken, sollte sie vor allem an einem schattigen Platz stehen. Damit verhindert wird der üble Geruch und der Abfall kann sich nicht so schnell zersetzen. Man kann den Boden der Mülltonne auch gut mit Katzenstreu oder Holzeinstreu füllen. So eine Schicht beugt der Geruchsbildung vor und hält den Abfall trocken.

Zu guter Letzt: Den Geruch von Lavendel, Essig oder Teebaumöl können sie gar nicht leiden. Ein hilfreicher Tipp ist daher, Tücher damit zu befeuchten und von Innen gegen den Deckel zu kleben.

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Maden aus der Biotonne entfernen und neuen Maden vorbeugen - So gelingt es

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